Sölden 2025
Am Freitagmorgen startete die vorfreudige Gruppe von 13 Personen im Häusernmoos um 4 Uhr morgens. Als auch die Schlafmütze ihren Platz im Bus eingenommen hatte und der obligate Stopp in Huttwil die Vollständigkeit der Gruppe finalisierte, konnte es losgehen.
Die Billets waren bereits gelöst, gegen ca. 10 Uhr klickten die Skischuhe in die Bindung und es konnte losgehen. Bei der ersten Abfahrt fehlten bereits zwei Herren, die wohl den Weltcup-Hang nicht abwarten konnten. Die Jüngeren der Gruppe, die bis zur Hälfte der Piste noch beieinander waren, stoppten kurz und genossen die Bergluft sowie die perfekten Pisten. Zwei Schwünge zu lange gewartet- und schon standen sie allein am Hang. Hoffentlich konnten es die Schnellen auch so geniessen.
Immer wieder sichteten wir einander gegenseitig und bestaunten das Können, welches von den einen schon vor ein paar Tagen aufgewärmt worden war, und die anderen über den Sommer warmgehalten hatten.
Bei strahlendem Sonnenschein, perfekten Pisten und wenigen Menschen auf der Strecke, konnten die ersten Schwünge der Saison wunderprächtig ausgekostet werden.
Am Abend trafen sich die Gruppen wieder allesamt beim Bus, wo Chauffeur Küsu uns ins Après-Ski-Stübli chauffierte. Natürlich wurden die Skier vor dem Einladen feinsäuberlich gebäselet - ein Dank geht an unseren Spassvogel, den Hüttenchef.
Die Beine sowie die "feinen" Rückenmüskeli spürend, konnten wir ins Hotel einchecken und ruhten uns bei einem Bier, in der Sauna oder im Hotelzimmer aus. Hungrig genossen wir das 5-Gänge-Menu im Hotel Grauer Bär.
An der Hotelbar gab es dann noch ein weiteres Lillet für die Geniesserinnen. Zeitig und glücklich ging der Tag zu Ende.
Am frühen Morgen (früh kann ja ganz unterschiedlich verstanden werden) um 7 Uhr wurde das feine Frühstücksbuffet verkostet und Sandwiches geschmiert, um weniger Pausen machen zu müssen. Gestärkt gingen die Frühaufsteher und Frühaufsteherinnen in die Höhe und wurden vom Taxi an den Berg chauffiert. Während der wilden Fahrt wünschten wir uns prompt wieder unseren starken Chauffer mit dem nicht ganz so starken Bus zurück. Immerhin waren wir somit genug früh (für aller Geschmack) auf der Piste - froh nun Eigenkontrolle über Geschwindigkeit und Kurvendesign zu haben.
Das Gruppenfoto am Morgen wurde sofort verschickt, und schnell wurde festgestellt, dass wohl zwei Langschläfer noch fehlten. Bei unerwartet top Wetterverhältnissen konnte nochmals deftig gecarvt werden. Die Laune war prächtig, die Piste der Hammer und auch die beiden Geniesser wurden im Restaurant gesichtet. Gestärkt und ausgeruht wurde am Nachmittag nochmals kräftig in die Kurven gedrückt und dabei gefilmt. Sogar ein Gesamtgruppenfoto entstand und wir stellten uns sehr fotogen in Szene.
Danach stand Saunieren, Aperölen und "Pöisele" auf dem Plan. Bei einem etwas spannenderem Nachtessen als am Abend zuvor konnten wir uns mehr oder weniger gut verpflegen.
In der Hotelbar wurden Spiele gespielt, geplappert und vorallem eins: genossen!
Am Sonntagmorgen, etwas weniger früh, starteten wir ausgiebig mit dem Frühstück und packten unsere Sachen für die Heimreise, sahen dabei sogar noch den Rest des Dorfes, und alte Geschichten aus den letzten Jahren wurden aufgerollt.
Einige Stunden später kamen wir glücklich und müde zuhause an.
Dieses Jahr lautet das Fazit: Keine verlorene Skis, keine falschen Skis, kein Unfall und kein sonstiger Verlust - dafür ganz viel Sonne, gekillte Rillen und ein wunderschönes Winterchribbeln im Herz.
Danke an Pascal für die Organisation und Merci an Küsu fürs Fahren!